Mit Bio die Umwelt schädigen!

Seit Wochen wird die Einführung des neuen Kraftstoffes E10 unter Kraftfahrern und Umweltschützern heftig diskutiert!


2 Fragen bewegen dabei die Menschen.

1.       Ist mein Auto überhaupt E10- tauglich?

2.       Schont dieser Biokraftstoff wirklich die Umwelt?


Die gute Nachricht vorweg:

Die Kfz-Hersteller und das zuständige Ministerium (Bundesministerim für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) sind sich weitgehends einig, etwa 90% aller benzinbetriebenen PKW können E10 tanken.  Das gilt vor allem für die neueren Modelle.  Damit aber beginnen die Probleme.

Was ist ein neueres Fahrzeug? Keiner der Automobilhersteller kann hierzu eine verbindliche Aussage machen. Auf den Internetseiten der Hersteller sind entweder die Modelle aufgeführt die den neuen Kraftstoff nicht vertragen, wie z.B. bei Audi,  oder wie bei Seat, nur die machen es  anders herum. Hier sind die Modelle aufgelistet die den neuen Kraftstoff vertragen. Alle  Fahrer anderer Modelle müssen künftig den teureren SuperPlus Kraftstoff tanken, und damit ca. 5-8 Cent mehr pro Liter ausgeben. Davon sind derzeit ca. 4.000.000 Autofahrer betroffen.

Aber auch die anderen Kraftfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen. Selbst der Bundesverband der  deutschen Bioethanolwirtschaft gibt einen Mehrverbrauch von  2% zu. Tests bei Autobild haben einen Mehrverbrauch von sogar 5% ergeben.  Dies entspricht wohl eher der Realität. Eine Internetumfrage bei T-Online ergab eben diesen Wert von 5%  bei über 70% der Teilnehmer!

Einmal mehr bietet sich Flüssiggas (LPG) als kostensparende Alternative.

Aber auch der Anspruch mit E10 die Umwelt zu schützen,  erweist sich mehr als fragwürdig. So kritisiert der BUND, dass die Ausweitung der Ethanolproduktion eine höhere Kohlendioxidemission verursachen wird.

In Deutschland sind  im Jahr 2010 600.000 Tonnen Ethanol aus Weizen, Zuckerrüben und Mais hergestellt worden. Zukünftig rechnet der BUND mit einem jährlichen Bedarf von rund 5.000.000 Tonnen!

Die hierfür erforderlichen Anbauflächen sind etwa doppelt so groß wie das Land Belgien.

Damit ist klar, die angestrebte Reduzierung der C02 Emission wird nicht erreicht. Die Auswirkung der Schaffung zusätzlicher Anbauflächen auf Natur und Umweltschutz sind noch nicht übersehbar.

Auch hier ist Flüssiggas (LPG) eindeutig  die bessere Alternative.

Daten und Fakten:

Ein auf Autogas umgerüstetes Fahrzeug hat im Vergleich zu einem Benziner einen wesentlich geringeren Ausstoß an Schadstoffen!

Ca. 85% weniger Stickoxide.

Ca. 15% weniger CO2.

Ca. 50% unverbrannte Kohlenwasserstoffe.

Ca. 20% weniger Treibhausgase.


Mit GAS bleibt der Himmel blau